Energiesektor: 26 Republikaner im Senat fordern Treffen mit Biden wegen seinen neuen Maßnahmen

Ein Pumpenbagger in der Morgendämmerung in der Ölstadt Midland, Texas | Foto: Spencer Platt/Getty Images

Energiesektor: 26 Republikaner im Senat fordern Treffen mit Biden wegen seinen neuen Maßnahmen

Mehr als zwei Dutzend republikanische Senatoren forderten am Freitag (29. Januar) ein Treffen mit Präsident Joe Biden, um die jüngsten Verordnungen un

Mehr als zwei Dutzend republikanische Senatoren forderten am Freitag (29. Januar) ein Treffen mit Präsident Joe Biden, um die jüngsten Verordnungen und regulatorischen Maßnahmen der neuen Regierung zu besprechen. Sie befürchten, dass diese verheerende Auswirkungen auf amerikanische Familien haben könnten, deren Lebensunterhalt an den heimischen Energiesektor gebunden ist.

In einem Brief an Biden schrieben 26 Senatoren aus Staaten, in denen Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze stark von der Öl- und Gasindustrie abhängen, dass sie von den Maßnahmen des Präsidenten „überrascht“ seien, die „Hunderttausende“ von Energiearbeitsplätzen in ihren Staaten gefährden könnten.

Im Brief steht: „Ihre Handlungen werden schwerwiegende Folgen für unsere Wähler haben. Dass Sie diese Maßnahmen in Ihrer ersten Woche als Präsident ergreifen, ohne jegliche Rücksprache mit denjenigen von uns, die diese hart arbeitenden Amerikaner vertreten, widerspricht den Wünschen des amerikanischen Volkes. Das Volk will praktische, überparteiliche Lösungen für die Herausforderungen unserer Nation und eine Politik, die arbeitende Familien unterstützt.“

Die Senatoren, darunter Lisa Murkowski (Repräsentantin von Alaska), die den Vorsitz im Energieausschuss des Senats innehat, kritisierten vor allem die Entscheidung der Biden-Administration, das 8 Milliarden Dollar teure Keystone XL-Pipeline-Projekt, aufgrund der Bemühung zur Bekämpfung des Klimawandels zu verwerfen.

Wenn die 1.930 Kilometer lange Pipeline wie geplant gebaut worden wäre, hätte sie mehr als 830.000 Tonnen Öl pro Tag von Alberta, Kanada, in den Südosten Nebraskas geliefert.

Präsident Donald Trump hat das Keystone-Projekt vor fast 4 Jahren per Verordnung wieder in Gang gesetzt. Damals sagte er, er erwarte, dass die Pipeline 28.000 Arbeitsplätze beim Bau schaffen würde.

Die Senatoren schrieben: „Wenn sie mit Gewerkschaftsarbeit von den Männern und Frauen der Gewerkschaft gebaut werden, bleiben Pipelines wie Keystone XL die sichersten und effizientesten Arten des Energietransports in der Welt. Traurigerweise hat die Biden-Administration jetzt Tausende von Gewerkschaftsarbeitern arbeitslos gemacht.“

„Für die durchschnittliche amerikanische Familie bedeutet das, dass die Energiekosten steigen werden und die Gemeinden die lokalen Investitionen, die mit dem Bau von Pipelines entstehen, nicht mehr sehen werden.“

Die Senatoren sprachen sich auch gegen die Sperrung der Öl- und Gasaktivitäten in Alaskas „Arctic National Wildlife Refuge“ (ANWR – das nördlichste Naturschutzgebiet der USA) aus, eine der ersten Maßnahmen, die Biden als Präsident ergriff.

Das 19 Millionen Hektar große ANWR, in dem schätzungsweise 11 Milliarden Gallonen Öl und Gas lagern, wurde während der Trump-Administration wieder für Bohrungen geöffnet, um ein milliardenschweres Steuersenkungsprogramm zu finanzieren.

Der Brief setzt fort: „Bei Ihrer Amtseinführung haben Sie versprochen, alle Amerikaner zu vertreten, auch die, die in unseren Staaten leben. Der beste Weg zu wahrer Einigkeit ist, gemeinsam Lösungen für sie und für unsere Umwelt zu finden. Wir sind bereit, mit Ihnen und Ihren Kandidaten zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen zu meistern, vor denen unser Land steht, einschließlich der Arbeit für eine sauberere Zukunft und dem Schutz unserer hart arbeitenden Männer und Frauen.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf The Epoch Times USA unter dem Titel: 26 Senate Republicans Request Meeting With Biden Over Actions Affecting Energy Workers (deutsche Bearbeitung von aa)