Es geht los – Impfung verweigert: Sieben Mitarbeiterinnen von Pflegedienst gekündigt

Bild: Geralt / Pixapay

Es geht los – Impfung verweigert: Sieben Mitarbeiterinnen von Pflegedienst gekündigt

Eine weitere „Verschwörungstheorie“, die lautete, dass Impfunwillige ihren Job verlieren werden, bewahrheitet sich jetzt. Und das ist erst der Anfang.

Eine weitere „Verschwörungstheorie“, die lautete, dass Impfunwillige ihren Job verlieren werden, bewahrheitet sich jetzt. Und das ist erst der Anfang.

DESSAU – Ein Dessauer Pflegedienst hat sieben Mitarbeiterinnen gekündigt, weil diese sich nicht eine Corona-Impfung im Zwang verabreichen lassen wollten. Den mutigen Frauen sei ein Ultimatum von drei Tagen gestellt worden. Mit Verstreichen desselben, hätten sie direkt ihre Kündigung erhalten, berichtete die Betroffene dem Sender, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

Entscheidung selber treffen

Die Entlassenen geben an, keine Impfgegner zu sein, sie wollen die Entscheidung sich impfen zu lassen, jedoch selber treffen. Das wäre noch vor Jahren eine Selbstverständlichkeit gewesen, jedoch nicht mehr heute, wo elementare Grundrechte zunehmend mit Füßen getreten werden. Dass dabei vielfach auch auf das Grundgesetz gepfiffen wird, rundet das Bild ab.

Wird auch das Arbeitsrecht jetzt entsorgt?

Arbeitsrechtlich könnte ein solches Vorgehen heikel sein. Es gibt bislang keine Impfpflicht – auch für Pflegekräfte nicht. Dennoch könnte eine Impf-Verweigerung wie man sieht, Folgen haben. Eine personenbedingte Kündigung aufgrund „fehlender persönlicher Eignung“ scheine denkbar, sagte der hallesche Rechtsanwalt Johannes Menke, wie die genannte Zeitung weiter berichtet.