War „der Sturm aufs Kapitol“ ein Coup gegen Trump?

War „der Sturm aufs Kapitol“ ein Coup gegen Trump?

Ja, es ist richtig, dass Donald Trump es gut fand, dass um die 500.000 oder mehr Menschen nach seiner Rede am 6. Januar zum Kapitol gegangen sind. F

Provokateur John Sullivan als Trump Supporter verkleidet

Ja, es ist richtig, dass Donald Trump es gut fand, dass um die 500.000 oder mehr Menschen nach seiner Rede am 6. Januar zum Kapitol gegangen sind. Friedlich, ohne dass je ein Wort über Gewalt gefallen wäre.

 

Das ist, was er wollte und ihnen auf den Weg mitgegeben hat.

Sie trugen keine Waffen bei sich, sondern allenfalls amerikanische Flaggen oder solche, auf denen sein Name stand. Es war ein friedliche Marsch, eine friedliche Demonstration.

Aber da waren noch andere, die ganz und gar nicht aussahen, wie der normale Trump-Supporter mit seiner roten Mütze und der amerikanischen Flagge. Die waren dunkel gekleidet, hatten Knieschützer und ebenfalls Mützen, auf denen Trump stand. Manche trugen auch Helme. Die waren anders. Sie waren vor allen Dingen laut.

Als dann der gewaltsame Einbruch ins Kapitol erfolgte, haben einige versucht, diese Leute, welche die Scheiben einschlugen und durch die Öffnung ins Innere kletterten, zurückzuhalten. Vergeblich.

Im Bild sehen wir einen der Provokateure, den Black Lives Matter Aktivisten John Sullivan. Er war einer von jenen, die an vorderster Front die Menge aufpeitschten und zum Sturm auf das Kapitol aufriefen. Inzwischen wurde Sullivan in Gewahrsam genommen und angeklagt.

Es war eine Gruppe von gut ausgebildeten jungen Leuten, die teilweise in China geschult worden sein sollen. Sie wussten genau, was sie zu tun hatten, um Chaos zu stiften.

Deswegen soll Trump nun angeklagt werden. Weil es angeblich seine Supporter waren, die das getan haben.

Es können, hat eine neu herausgegebene Timeline bestätigt, aber kaum diejenigen gewesen sein, die ihm beim „Marsch für Trump“ zugehört haben, denn die hätten mindestens 56 Minuten gebraucht, um zum Kapitol zu laufen. Da waren die als Trump-Supporter verkleideten Männer und Frauen schon längst im Kapitol. Der Präsident soll zum Zeitpunkt des Einbruchs immer noch gesprochen haben.

Das bestätigte auch ein Jura-Professor, der ebenfalls beim „Marsch für Trump“ dabei war und deshalb inzwischen gefeuert wurde. Weil er an einem Aufruhr teilgenommen habe, der zur Gewalt anstiftete.  Er sagte, das sei falsch.

„Ich nahm an einer friedlichen Kundgebung von fast ½ Million Menschen teil, zwei Meilen entfernt von der Gewalt, die in der Hauptstadt aufgetreten ist und die begann, noch bevor die Reden beendet waren.“

Er hatte vor Trump auf der Kundgebung gesprochen und zudem auch kommuniziert, dass es genügend Beweise für Wahlbetrug gäbe.

Der Rauswurf war somit vorprogrammiert.

Mitch McConnell und Nancy Pelosi sollen vom Angriff auf das Kapitol gewusst haben

Das behauptet der Independent Sentinel. FBI, Polizei, Pelosi und McConnell von dem geplanten Aufstand gewusst haben, aber Trump wurde nicht informiert.

Der Polizeichef hatte bereits im Vorfeld insgesamt 11 Mal um Hilfe von der Nationalgarde gebeten, sagte er, da er sich außer Stande sah, mit der zu erwartenden Menschenmenge allein fertig zu werden. Diese Hilfe wurde ihm verwehrt, bis es zu spät warnund die Radikalen (nicht die Trump-Supporter) im Kapitol bereits mit ihren Verwüstungen begannen.

Wo die Informationskette aufhört, ist nicht bekannt. McConnell könnte es weitergegeben haben und es wurde abgefangen. Aber vielleicht hat er es auch zurückgehalten, da sich spätestens die letzten Tage gezeigt hat, dass er nicht hinter dem Präsidenten steht.

Trump wird offenbar nicht alles vorgelegt. Viele versuchen, ihn zu erreichen, nur wenige schaffen es. Es scheint eine radikale Vorauswahl durch gewisse Leute zu geben. Wer entscheidet darüber, was für den Präsident relevant ist und was nicht? Wer entscheidet  für den Präsidenten? Allerdings – in diesem Fall hätte das nicht passieren dürfen, da es hier direktere Wege gibt.

Wir hatten den Eindruck, dass Trump ganz einfach übergangen werden sollte, weil sie nun ja die Präsidentschaft „gewonnen haben“. Pelosi und Biden hatten teilweise merkwürdige Machtansprüche, die nicht nachvollziehbar waren. Sie versuchte tatsächlich, Trumps Befehlsgewalt zu schwächen, weil sie plötzlich Angst hatte, er könnte im letzten Moment einen Krieg beginnen, um noch im Amt zu bleiben.

Auf diese Idee muss man erst mal kommen!

Da diese Erstürmung des Kapitols offenbar zur Blaupause eines zweiten Impeachments gehört, verdient sie besondere Beachtung, denn das wirft noch einmal ein ganz besonderes Licht auf den Prozess, wenn er denn kommen sollte. Denn Mitch McConnell hat bereits angedeutet, dass er die Klage nicht annehmen will.

Es gab bereits Aussagen von Kapitolstürmern, die zugaben, dass sie bezahlt wurden. Falls sich herausstellen sollte, dass es die Demokraten waren, dann werden auch viele ihrer Wähler das nicht tolerieren.

Ein Impeachment für Frau Pelosi selbst scheint mehr als überfällig zu sein.

Inzwischen wurde der Kongress rundherum eingezäunt und wird derzeit noch mit Stacheldraht bestückt, wie man ihn bei Gefängnismauern sieht.

 

Es ist nicht klar, ob das verhindern soll, dass die, die drinnen sind und arbeiten, nicht mehr raus sollen oder ob die, die man draußen erwartet, nicht rein sollen.

Die Angst geht um in Washington DC und ab heute gibt es dafür auch einen Grund mehr:

 

„Der Präsident wird morgen früh alle bis dahin deklassifizierten Obamagate Akten der amerikanischen Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.“

George Papadopoulus wurde in diesem Jahr von Trump vollständig begnadig und wenn er das weiß, dann dürfte er mit ihm inzwischen wieder in Verbindung stehen. Auch soll Trump wieder mit Steve Bannon telefonieren, der sich nach der Wahl auch sehr für ihn eingesetzt hatte.

Trump kann verzeihen, das ist eine seiner großen Stärken. Und so kann es möglich sein, dass beide in einer neuen Administration eventuell wieder dabei sein können. Auch andere waren loyal, zum Beispiel die Abgeordneten Jim Jordan und Matt Gaetz sowie Senator Ted Cruz.

Falls Trump tatsächlich Obamagate veröffentlicht und keiner das wieder verhindert, weil es jetzt überall ausgeplaudert wurde (auch John Sullivan gab ein Interview dazu), dann ist das die virtuelle Bombe, die in DC hochgehen wird und einen Tsunami an Informationen mit sich bringt, der eigentlich nur verhindern kann, dass der 20. Januar mit Biden möglich sein wird.

Donald Trump ist einen sehr fairen Weg gegangen.

Er hat alles versucht, um einen Untersuchungsausschuss für die vergangene Wahl zu bekommen. Vergebens. Er hat selbst ermittelt, aber die Gerichte hatten keine Lust, sich das anzuschauen. Er hat den 14. Dezember und den 6. Januar abgewartet, um zu sehen, dass an beiden Tagen Biden als Präsident bestätigt wurde.

Nun ist er selbst an der Reihe.

Deklassifizierungen sind das letzte Mittel und er wird es einsetzen.

Denn er hat seine Aufgabe noch nicht beendet. Und nicht nur das: Die bisherigen Ergebnisse sprechen für ihn als den nächsten Präsidenten.

Das wird dann aber sicherlich offiziell untersucht und bestätigt werden müssen. In vier verbleibenden Tagen ist das kaum zu schaffen. Könnte es sein, dass am 20. Januar niemand inauguriert wird, weil die Ermittlungen zu Biden, Obama und zur Wahl jetzt unter Hochtouren erst anlaufen?

Das ist mit Sicherheit die verrückteste Wahl, die Amerika je hatte. Möge der gewinnen, dem die Menschen tatsächlich die meisten Stimmen gegeben haben.

Wenn wir zur Wahlurne gehen, dann sollte unsere Stimme auch respektiert werden. Nur in totalitären Staaten sieht das anders aus.