Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert

Quelle: Reuters

Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert

Das Abraham-Abkommen, eine gemeinsame Erklärung zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Vereinigten Staaten – war eines der bedeu

Das Abraham-Abkommen, eine gemeinsame Erklärung zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Vereinigten Staaten – war eines der bedeutendsten Friedensabkommen während Donald Trumps Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten. Dafür soll er jetzt den Friedensnobelpreis bekommen.

Der ehemalige Präsident Donald Trump wurde am 1. Februar von einem estnischen Mitglied des Europäischen Parlaments, Jaak Madison, für den Friedensnobelpreis nominiert.

In einem Beitrag auf sozialen Medien sagte Madison: „In den letzten 30 Jahren ist Donald Trump der erste Präsident der Vereinigten Staaten, der während seiner Amtszeit keinen Krieg begonnen hat. Außerdem hat er mehrere Friedensabkommen im Nahen Osten unterzeichnet, die für Stabilität in der Region und Frieden gesorgt haben.“

Madison bezog sich dabei auf das Abraham-Abkommen, eine gemeinsame Erklärung zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Vereinigten Staaten – und später auch mit Bahrain und anderen arabischen Ländern.

„Wir ermutigen die Bemühungen, den interreligiösen und interkulturellen Dialog zu fördern, um eine Kultur des Friedens zwischen den drei abrahamitischen Religionen und der gesamten Menschheit voranzubringen“, heißt es in einer Erklärung auf der Website des Außenministeriums.

„Wir glauben, dass der beste Weg zur Bewältigung von Herausforderungen in der Zusammenarbeit und im Dialog liegt und dass die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Staaten den dauerhaften Frieden im Nahen Osten und in der ganzen Welt fördert.“

Trump wurde bereits im vergangenen Jahr vom norwegischen Parlamentsabgeordneten Christian Tybring-Gjedde für den Friedensnobelpreis nominiert.

„Ich denke, dass er für mehr getan hat, um Frieden zwischen den Nationen zu schaffen, als die meisten anderen Friedenspreis-Nominierten“, sagte Tybring-Gjedde letztes Jahr zu Fox.

Schwiegersohn Jared Kushner auch nominiert

Unabhängig davon nominierte der emeritierte Harvard-Rechtsprofessor Alan Dershowitz am 1. Februar Trumps Schwiegersohn und ehemaligen Präsidentenberater Jared Kushner.

Dershowitz – der aufgrund seines Status als ehemaliger Harvard-Rechtsprofessor berechtigt ist, Personen zu nominieren – wies darauf hin, dass Kushner und sein Mitarbeiter Avi Berkowitz bei der Aushandlung des Abraham-Abkommens geholfen haben.

Neben Kushner und Berkovitz wurden der ehemalige US-Botschafter in Israel, David Friedman, und der ehemalige israelische Botschafter in den USA, Ron Dermer, für ihre Rolle bei der Aushandlung von vier Normalisierungsabkommen zwischen Israel und arabischen Staaten für den Friedensnobelpreis nominiert.

(L-R) Der Außenminister von Bahrain, Abdullatif al-Zayani, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, Präsident Donald Trump und der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Abdullah bin Zayed Al-Nahyan, posieren auf dem Truman-Balkon im Weißen Haus, bevor sie an der Unterzeichnung des Abraham-Abkommens teilnehmen. | Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

„Der Friedensnobelpreis steht nicht für Popularität. Er ist auch keine Bewertung dessen, was die internationale Gemeinschaft über diejenigen denken mag, die geholfen haben, Frieden zu schaffen“, schrieb Dershowitz. „Er ist eine Auszeichnung für die Erfüllung der anspruchsvollen Kriterien, die Alfred Nobel in seinem Testament festgelegt hat.“

Im Rahmen des diplomatischen Vorstoßes handelte Trumps Administration darüber hinaus Abkommen mit dem Sudan und Marokko aus.

Kushner sagte in einer Erklärung am 31. Januar, er fühle sich geehrt, für den Preis nominiert worden zu sein.

Es ist anzunehmen, dass die Regierung von Präsident Joe Biden alle nationalen Sicherheitsabkommen, die während der Trump-Administration abgeschlossen wurden, überprüfen wird, einschließlich der Waffenlieferungen für die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien.

Einige Abgeordnete haben sich über den Deal mit Marokko beschwert, weil die Vereinigten Staaten, um die Zustimmung der Nation zu gewinnen, deren Souveränität über die umstrittene Westsahara anerkannten.

Ebenfalls am 1. Februar wurde die Black Lives Matter-Bewegung von einem norwegischen Parlamentsmitglied, Petter Eide, für den Friedenspreis nominiert. Eide sagte, dass Leute ihn angeschrieben hätten, „um zu sagen, dass BLM eine gewalttätige Organisation ist“. Er habe die Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Friedensnobelpreis wird im November vergeben. (nmc) 

(Mit Material von The Epoch Times USA)