UK und Japan schicken Flugzeugträger ins Ost- und Südchinesische Meer – Peking immer aggressiver

UK und Japan schicken Flugzeugträger ins Ost- und Südchinesische Meer – Peking immer aggressiver

In dem für den Welthandel wichtigen Südchinesischen Meer und auch bei den von China beanspruchten, aber von Japan verwalteten, Senkaku-Inseln tritt Ch

In dem für den Welthandel wichtigen Südchinesischen Meer und auch bei den von China beanspruchten, aber von Japan verwalteten, Senkaku-Inseln tritt China immer aggressiver auf. Jetzt haben Japan und Großbritannien ihren Bedenken gegenüber der Entwicklung Ausdruck verliehen.

Großbritannien und Japan äußerten am Mittwoch „ernste Bedenken“ über die Situation im Ost- und Südchinesischen Meer sowie ihre gemeinsame Ablehnung der einseitigen Versuche des chinesischen Regimes, den Status quo mit Gewalt zu verändern.

Bei einem virtuellen Treffen mit ihren japanischen Amtskollegen Toshimitsu Motegi und Nobuo Kishi erörterten der britische Verteidigungsminister Ben Wallace und Außenminister Dominic Raab die geplante Entsendung des Flugzeugträgers der Royal Navy, HMS Queen Elizabeth, in die indopazifische Region noch in diesem Jahr.


In einer gemeinsamen Erklärung stimmten die vier Minister darin überein, dass Japan und Großbritannien „globale strategische Partner sind, die ein grundlegendes Bekenntnis zu den Kernwerten Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit teilen und die jeweils die engsten Sicherheitspartner in Europa und Asien sind.“

Sie bekräftigten ihr Engagement für die Aufrechterhaltung der regionalen Sicherheit und die Wahrung der auf Vereinbarungen basierenden internationalen Ordnung sowie ihre Ablehnung von „Versuchen, andere [Länder; Anm. d. Red.] in der Region zu bedrängen, auch mit wirtschaftlichen Mitteln.“

Die Staaten sind besorgt über Chinas Ambitionen

Die Minister äußerten „ernste Besorgnis“ über die Situation im Ostchinesischen Meer und im Südchinesischen Meer und „wandten sich entschieden gegen alle einseitigen Versuche, den Status quo zu verändern und die Spannungen zu erhöhen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

„Japan und Großbritannien haben eine enge Verteidigungs- und Sicherheitspartnerschaft geschmiedet, die in diesem Jahr mit dem Besuch der britischen Carrier Strike Group im Indopazifik einen neuen Höhepunkt erfährt“, sagte Verteidigungsminister Wallace. Und weiter:

Der bedeutendste Einsatz der Royal Navy seit einer Generation demonstriert das Engagement Großbritanniens, mit unseren Partnern in der Region zusammenzuarbeiten, um das regelbasierte internationale System aufrechtzuerhalten und unsere gemeinsame Sicherheit und unseren Wohlstand zu fördern.“

Außenminister Raab nannte Japan „einen wichtigen Sicherheitspartner für Großbritannien und einen engen, dauerhaften Freund“. Er erklärte, dass die „indopazifische Ausrichtung“ Großbritanniens die „gemeinsamen Prioritäten und gemeinsamen strategischen Interessen“ der beiden Länder zeige, einschließlich der maritimen Sicherheit und des Freihandels.

Die vier Minister äußerten große Besorgnis über die aktuelle Situation in Hongkong, insbesondere wegen der Verhängung eines nationalen Sicherheitsgesetzes über die Stadt, sowie wegen der Menschenrechtssituation in Xinjiang.

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: UK, Japan Voice ‘Serious Concerns’ Over Beijing’s Maritime Aggression (deutsche Bearbeitung von mk)